Hohberger Schule wird zukunftsfähig gemacht

Reiner Beschorner

Von Reiner Beschorner

Do, 24. Oktober 2019

Hohberg

Gemeinschaftsschule hat das Raum- und Lernkonzept vorgestellt / 137 000 Euro werden aus dem Digitalpakt Schule erwartet.

HOHBERG (rb). Mit dem Lern- und Raumkonzept unter dem Motto "Gemeinsam leben, gemeinsam lernen" hat sich die Gemeinschaftsschule Hohberg auf das digitale Zeitalter vorbereitet und damit "zukunftsfähig gemacht". Das Kollegium der Pädagogen hat den Gemeinderat in der Sitzung am Montag über den aktuellen Sachstand in der Umsetzung des Gemeinschaftsschulkonzepts informiert.

Durch die räumliche Ausstattung unter anderem mit einem Lernzentrum, Team- und Inputraum seien sowohl eine professionelle Lernbegleitung und individuelle Lernentwicklungsgespräche, als auch ein medienunterstütztes Lernen möglich geworden. Um den bestmöglichen Bildungsabschluss für die Schüler und Schülerinnen zu finden, wird für die Klassenstufen acht und neun ein so genanntes Schullaufbahn-Beratungsverfahren angeboten. Dieses umfasst neben Infoveranstaltungen für Eltern und Schüler auch individuelle Beratungsgespräche mit Lernbegleitern. Was zukünftig an der Gemeinschaftsschule noch angegangen werden soll, ist die Einrichtung eines Lernmanagementsystems.

Mit den mit 5,5 Milliarden Euro ausgestatteten Fördertopf Digitalpakt Schule fördern Bund und Land den Aufbau und die Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden, die Anschaffung von digitalen Arbeits- und Endgeräten wie Monitore, Beamer, Laptops, Notebooks und Tablets. Auch die Gemeinde Hohberg nimmt an diesem Projekt teil. Entsprechend der Schülerzahlen kann die Gemeinschaftsschule einschließlich der Außenstelle Diersburg daher mit einer Förderung von 137 000 Euro und die Grundschule Niederschopfheim mit weiteren 34 400 Euro Fördermitteln rechnen.

Dass sich die Gemeinschaftsschule Hohberg mit ihrem Raum- und Lernkonzept auf dem richtigen Weg in die Zukunft befindet, wird durch den sukzessiven Anstieg der Schülerzahlen von 354 im Schuljahr 2015/2016 auf aktuell 428 bestätigt. Das Einzugsgebiet hat sich mittlerweile von ausschließlich Hohberg auf Offenburg, Lahr, Neuried und Gengenbach ausgeweitet. Derzeit kommt rund die Hälfte der Schülerinnen und Schüler von außerhalb.