Coronavirus in Italien

"Ich habe das Virus unterschätzt", sagt der Bürgermeister von Bergamo

Julius Müller-Meiningen

Von Julius Müller-Meiningen

Mi, 25. März 2020 um 16:44 Uhr

Ausland

BZ-Plus Eine Klinik als Infektionsherd, ein Fußballspiel als Brandbeschleuniger: Bergamo ist ein Epizentrum der Covid-19-Epidemie in Europa. Wie geht der Bürgermeister mit der Katastrophe um?

Am Dienstag beging Giorgio Gori seinen 60. Geburtstag. Dass er "gefeiert" hätte, könne man nicht sagen, sagte der Bürgermeister von Bergamo. Seine Stadt und die Umgebung sind derzeit das Epizentrum der Coronavirus-Krise. Keine Region auf der Welt leidet derartig unter den Folgen der Pandemie, auch wenn es in Teilen Spaniens nicht viel besser aussieht.

Gori kennt Katastrophen, aber nicht von dieser Dimension
Italiens Zivilschutz meldete am Dienstag einen starken Anstieg der Corona-Todesfälle. Binnen 24 Stunden seien 743 Infizierte gestorben; insgesamt sind es nun 6820. In den zwei Tagen zuvor hatten sinkende Todeszahlen die Hoffnung auf eine Trendwende zum Besseren genährt. Viele der Toten starben in Bergamo und Umgebung. Stündlich erreichen ...

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