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Im E-Werk wurde die Künstlerin Uta Pütz mit dem Van-Look-Kunstpreis ausgezeichnet

Dietrich Roeschmann

Von Dietrich Roeschmann

Mo, 18. November 2019 um 13:31 Uhr

Freiburg

Am Freitagabend glühte das Foyer des Freiburger E-Werks geradezu vor warmen Worten: Dort wurde der Van-Look-Kunstpreis an die Künstlerin Uta Pütz verliehen.

Anlässlich der Verleihung des diesjährigen Van-Look-Kunstpreises an die Foto- und Installationskünstlerin Uta Pütz reichten sich Freiburgs Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, E-Werk-Leiter Jürgen Eick, Van-Look-Stiftungspräsidentin Birgit van Look sowie ihre Tochter, die Münchner Kunsthistorikerin Larissa van Look, im Fünfminutentakt das Mikrofon weiter, um ihrem Stolz und ihrer Freude über den Anlass Ausdruck zu verleihen.

Anschließend führte Laudatorin und BZ-Autorin Annette Hoffmann in das wunderbar poetische, stringente Werk von Uta Pütz ein, die in der benachbarten Bildhauerhalle ihre jüngsten Arbeiten zeigte.

Nach Andreas von Ow und Zora Kreuzer ist Pütz die dritte Trägerin des Van-Look-Preises, der alle zwei Jahre an eine junge Künstlerin oder einen jungen Künstler mit Bezug zur Region verliehen wird.

Die Auszeichnung im Gedenken an den 2007 verstorbenen Freiburger Künstler Hans-Günther Van Look ist mit 5000 Euro dotiert. Eine Fachjury begleitet die Auslobung und Verleihung. Die Besonderheit: Das Preisgeld stammt aus dem Erlös, den die 2013 gegründete Van Look-Stiftung mit dem Verleih ausgewählter Bilder des Malers und Bildhauers erzielt. Die Mietpreise der Gemälde und Papierarbeiten bewegen sich in drei Kategorien zwischen 50 und 90 Euro monatlich. Leihgebühren verwandeln sich auf diese Weise in Fördergelder, die Kunstschaffenden aus der jungen Szene zugute kommen. Wenn das kein guter Grund für viele warme Worte ist.
Mehr Informationen zum Van-Look-Preis und zu den Leihbedingungen unter vanlook-stiftung.de