Übersicht

Im Gedenken auch Zuversicht finden – der Volkstrauertag in Rheinfelden und Umgebung

Rolf Reißmann, Martin Eckert und BZ

Von Rolf Reißmann, Martin Eckert & BZ-Redaktion

So, 17. November 2019 um 19:02 Uhr

Rheinfelden

BZ-Plus Im gesamten Landkreis gedenken die Menschen am Volkstrauertag den Toten und Opfern von Krieg, Gewalt und Terror. Eine Übersicht aus Rheinfelden und Umgebung.

Mit Glockengeläut begann am Sonntag die zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Hauptfriedhof in Rheinfelden. Auch in den Ortsteilen sowie in Schwörstadt und Grenzach-Wyhlen kamen die Menschen zusammen, um der Toten zu gedenken und im stillen Zuhören verschiedener Ansprachen Mut und Zuversicht für die Zukunft zu schöpfen.

Rheinfelden
Klaus Böffert eröffnete die Feier, zu der Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, Bürgermeisterin Diana Stöcker, Gemeinderäte und Einwohner der Stadt gekommen waren mit "Sag mir, wo die Blumen sind" von Marlene Dietrich. Mitglieder der Reservistenvereinigung hielten Ehrenwache neben dem Kranz der Stadt.

Armin Zimmermann, Leiter des Sozialamtes, hielt die Gedenkrede. Genau vor 100 Jahren war der Volkstrauertag zur Erinnerung an Kriegsopfer erstmals in Deutschland begangen worden. Seitdem sei er ein Tag des Innehaltens und Zeitnehmens, aber auch des Nachdenkens übers Land. Trotz kontroverser Diskussion habe sich der Volkstrauertag zu einem Gedenktag für alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in aller Welt etabliert. Zimmermann erinnerte daran, dass seit 2014 der Kriegsindex, das ist die Zahl der von Krieg und seinen Folgen betroffenen Personen, weltweit wieder gestiegen ist. Dazu gehöre aber auch, dass Natur und Umwelt ebenfalls ...

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