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Im Impfzentrum Lörrach werden zwei Wartelisten abgearbeitet

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 23. März 2021 um 12:34 Uhr

Kreis Lörrach

Das Land teilt mit, dass das Anmeldesystem für Impftermine am Freitag wieder geöffnet werden soll. Für Impfungen im Kreisimpfzentrum Lörrach werden derzeit zwei Wartelisten abgearbeitet.

Für Impfungen im Kreisimpfzentrum (KIZ) Lörrach werden derzeit zwei Wartelisten abgearbeitet. Das Landratsamt Lörrach stellt dabei die Zuständigkeiten klar: Personen, deren Astrazeneca-Impftermin zwischen dem 16. und 18. März entfallen musste, werden vom Call Center des Landes kontaktiert und erhalten ausschließlich über diesen Kanal einen alternativen Impftermin. Durch ein Daten-Backup des KIZ Lörrach sei es gelungen, die Daten aller Betroffener an das Call Center des Landes zu übermitteln. Dieses habe laut Informationen des Sozialministeriums gestern begonnen, die entsprechenden Personen zu kontaktieren und neue Impftermine anzubieten.
Einer lokalen Terminvergabe wurde vom Sozialministerium nicht zugestimmt, so dass das KIZ Lörrach darum bittet, auf die Kontaktaufnahme durch das Call Center zu warten und sich nicht an das KIZ zu wenden, da dort keine Informationen zum Fortschritt der Abarbeitung dieser Warteliste vorliegen.

Landratsamt arbeitet Warteliste der Über-80-Jährigen ab

Das Landratsamt ist hingegen seit dem 15. März mit der Abarbeitung der oben erwähnten Warteliste des Landes betraut. Auf dieser Liste befinden sich für den Kreis rund 2700 über 80-jährige Personen und berufliche Impfberechtigte über 65 Jahren, die seit Februar auf einen Impftermin warten.

In der vergangenen Woche war es durch die Unterstützung der Seniorenbeauftragten des Landkreises Lörrach und deren Helfern möglich, 1200 Personen der Warteliste einen Impftermin am Sonntag, 21. März und am Montag, 22. März, anzubieten, teilt das Landratsamt mit. Da das Impfangebot für die Personen auf dieser Warteliste des Landes an Impfstoff-Sonderkontingente gekoppelt ist, hat die KIZ-Leitung am vergangenen Freitag beim Sozialministerium erwirkt, für die verbleibenden 1500 Personen auf der Warteliste zusätzliche Impfstofflieferungen bis Mitte April zu erhalten.

Seniorenbeauftragte sind mit eingebunden

Somit könnten in dieser und in der nächsten Woche allen Personen auf der Warteliste ein Impfangebot gemacht werden. Die Terminvergabe erfolgt in diesem Fall über Mitarbeitende des Kreisimpfzentrums und die Seniorenbeauftragten im Landkreis, die sich direkt mit den Impfberechtigten in Verbindung setzen.

Weil diese Liste, auf der landesweit rund 120.000 Menschen standen, nun bald abgearbeitet ist, soll am Freitag, 26. März, das Anmeldesystem wieder geöffnet werden. Ab dann können sowohl online über die Plattform http://www.impfterminservice.de als auch über die Hotline 116 117 Termine vereinbart werden.