Islamkonform

In deutschen Supermärkten steigt das Angebot an Halal-Produkten

Esra Ayari  und Martina Philipp

Von Esra Ayari (dpa) und Martina Philipp

Di, 14. Januar 2020 um 16:06 Uhr

Wirtschaft

Die Fleischindustrie steckt im Wandel. Neben Bio- und Tierwohl-Siegeln sind öfter Halal-Siegel zu sehen. Die genaue Definition ist allerdings auch unter Muslimen umstritten.

Mit weißer Schrift auf rotem Grund prangt der Name seit Januar 2019 auf dem Krefelder Eishockey-Stadion: Yayla-Arena. Yayla ist ein Hersteller von Fleischprodukten, die gemäß islamischen Vorgaben hergestellt wurden, also "halal" sind. Mit dem Erwerb der Namensrechte will das Unternehmen sichtbarer werden. "Wir sind bei Türkeistämmigen international bekannt, aber die Deutschen um die Ecke kannten uns nicht", erklärt Yayla-Sprecherin Buket Ünal. "Das wollten wir ändern." Das Ziel des Herstellers: In deutschen Supermarktregalen soll künftig ganz selbstverständlich auch die Halal-Wurst liegen.

Es ist kein kleiner Markt. Der Kölner Fleischproduzent Egetürk, nach eigenen Angaben Marktführer für Halal-Fleischprodukte in ...

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