Hochrhein

In einem Wald bei Hohentengen sind die Knochen eines mutmaßlichen Mordopfers gefunden worden

BZ/akr

Von BZ-Redaktion & Axel Kremp

Sa, 08. Mai 2021 um 11:59 Uhr

Südwest

Ein Knochenfund in einem Wald beim Hohentengener Ortsteil Bergöschingen hat etwas Licht ins Dunkel um ein Gewaltverbrechen gebracht, das sich im April 2016 im deutsch/schweizerischen Grenzgebiet ereignet hatte.

Im März hatte ein Waldbesitzer bei Bergöschingen mehrere Knochen gefunden, darunter auch drei menschlichen Ursprungs. Wie aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Waldshut und des Polizeipräsidiums Freiburg hervorgeht, konnten die Knochen mit einem DNA-Abgleich nun zweifelsfrei einem Schweizer zugeordnet werden, der seit dem 22. April 2016 vermisst wurde.

Die Ermittlungsbehörden in der Schweiz gingen schon früh von einem Gewaltverbrechen aus. Bereits im Mai jenen Jahres hatte die Kantonspolizei Zürich im Bezirk Bülach einen Mann wegen des dringenden Verdachts auf ein Verbrechen verhaftet.

Der Fall schien aufgeklärt. Was fehlte, war die Leiche. Tatsächlich konnte der Vermisste trotz zahlreicher Hinweise aus der Bevölkerung, intensiven Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich und großangelegten Suchaktionen im Bezirk Bülach, im Kanton Schaffhausen und auf deutschem Gebiet bis jetzt nicht gefunden werden.