Trainingscamp in Russland

In Watutinki interessiert sich kaum jemand für die deutschen Nationalspieler

René Kübler

Von René Kübler

Mi, 13. Juni 2018 um 21:46 Uhr

Fußball-WM

BZ-Plus Die deutsche Nationalmannschaft hat mit der Arbeit im Trainingscamp Watutinki begonnen. Hier kennt sie kaum einer. Bei der ersten Übungseinheit auf russischem Boden bejubeln dann eingeladene Schüler das deutsche Team.

Wenige Minuten sind gespielt, als etwas Unerwartetes geschieht: Ilkay Gündogan schießt ein Tor und – jetzt kommt der unerwartete Teil – Jubel brandet auf. Zuletzt, während der Testspiele in Österreich (1:2) und gegen Saudi-Arabien (2:1), waren die Reaktionen ganz anders ausgefallen. Was bekanntlich weniger mit dem uninspirierten Fußballspiel des Teams zu tun hatte als mit jenem Foto, für das die deutschen Nationalspieler Gündogan und Mesut Özil mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan posiert hatten. Dafür wurden sie kritisiert. Und ausgepfiffen von den eigenen Fans. Nicht mal eben so, vielmehr wiederholt, deutlich und andauernd.

Dass es diesmal anders kommt, kann unterschiedlich interpretiert werden: a) Es ist ...

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