Neues Quartier

Jeder achte Bewohner der Basler Erlenmatt ist Deutscher

sda

Von sda

Do, 05. Dezember 2019 um 09:32 Uhr

Basel

Auf dem Gelände des ehemaligen DB-Güterbahnhofs sind innerhalb von zehn Jahren 1327 neue Wohnungen entstanden. Auf einer Fläche von rund 150.000 Quadratmetern leben dort 78 Nationalitäten.

Die Transformation des ehemaligen DB-Güterbahnhofs in Basel in ein neues Wohnquartier schreitet voran. Im neuen Stadtteil Erlenmatt sind seit 2009 insgesamt 1327 Wohnungen entstanden. Das Gebiet Erlentor, das 2009 bezogen wurde, umfasst 233 Wohnungen. Erlenmatt-West zählt 574 Wohnungen und Erlenmatt-Ost, wo die gemeinnützige Wohnbau-Stiftung Habitat aktiv ist, 520 Wohnungen. Das geht aus dem aktuellen Dossier "Gesellschaft & Soziales" des Statistischen Amtes Basel-Stadt hervor. Ende September lebten auf dem Erlenmatt-Areal im Norden Kleinbasels im insgesamt 2393 Personen. 972 sind Schweizerinnen und Schweizer. Bei 1421 Bewohnern handelt es sich um ausländische Staatsangehörige.

Die Bewohner sind unterdurchschnittlich jung

Auf einer Fläche von rund 150.000 Quadratmetern sind insgesamt 78 Nationalitäten vertreten. Die größte ausländische Bevölkerungsgruppe auf dem Erlenmatt-Areal bilden – wie auch im Gesamtkanton – die Deutschen (12,1 Prozent). Auf Platz zwei folgen die Inder (7,8 Prozent), danach die Italiener (4,6 Prozent) und die Nordmazedonier (3 Prozent).

Die Bewohner seien im Durchschnitt 31,3 Jahre alt und damit 11,4 Jahre jünger als jene des Gesamtkantons, schreibt das Statistische Amt. Am jüngsten sind die Bewohner des Ostteils mit einem Durchschnittsalter von 29,9 Jahren. Dort bilden Schweizer Kinder bis neun Jahre die größte Altersgruppe. In Erlenmatt-Ost und Erlenmatt-West bilden die Deutschen jeweils die größte ausländische Bevölkerungsgruppe. Anders sieht es beim zentralen Arealteil Erlentor aus. Dort sind Personen mit indischer Staatsangehörigkeit die größte ausländische Gruppe.