Coronakrise

Kaiserstühler Gastwirte und Hoteliers fürchten um ihre Existenz

Thomas Rhenisch und Gerold Zink

Von Thomas Rhenisch & Gerold Zink

Mi, 18. März 2020 um 17:00 Uhr

Breisach

BZ-Plus Überall in Deutschland sind die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise für Hotels und Restaurants verheerend. Der Blick in den Kaiserstuhl zeigt: Sie hoffen nun auf Zuschüsse vom Staat.

Besonders stark unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise leiden die Gastronomen und Hotelbetriebe. Für einige geht es um die Existenz. Sie fordern deshalb von der Politik nicht nur schnelle Überbrückungskredite, sondern Zuschüsse, die nicht zurückbezahlt werden müssen. Einige Wirtsleute haben Hotel und Gaststätte bereits geschlossen, andere nur von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

» Hotel Stadt Breisach: Kaum Gäste
Das Restaurant im Hotel Stadt Breisach hatte am Dienstagabend für Hotelgäste noch geöffnet. Andere Gäste kommen derzeit nicht, sagt Geschäftsführer Stephen Schandelmeier. Ob dies morgen noch so sein werde, stehe jedoch in den Sternen. "Wir können derzeit nur von Tag zu Tag entscheiden", so der Hotelier. Angesichts der geringen Frequentierung des Restaurants stelle die Einhaltung der vorgeschriebenen Abstandsregelung und der Höchstzahl an Restaurantgästen kein Problem dar.

Die wirtschaftlichen Einbußen seien hingegen immens. Neben dem Wegbleiben der Touristen beispielsweise aus der Schweiz seien auch die Geschäftsreisen komplett eingebrochen. Zudem sei der Zeitpunkt für die Krise jetzt im Frühjahr denkbar schlecht. Während der winterlichen "Sauregurkenzeit" sei die Liquidität der gastronomischen Betriebe ohnehin nach unten ...

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