Kaum ein Platz bleibt frei

Norbert Sedlak

Von Norbert Sedlak

Di, 29. Oktober 2019

Weil am Rhein

Das Format "Musik und Metzgete" des Akkordeonorchesters Haltingen stößt auf enorme Resonanz.

WEIL AM RHEIN-HALTINGEN (nos). Der Harmonika-Club Haltingen hatte am Sonntag zum vierten Mal zu "MuMe" (Musik und Metzgete) in die Haltinger Festhalle eingeladen. Und es zeigte sich, dass zu den traditionellen Herbst- und Winzerfesten inzwischen auch diese Veranstaltung zählt.

Bereits vor dem offiziellen Beginn um 11.30 Uhr kamen die ersten Gäste, um sich einen der begehrten Plätze zu sichern. Aus Erfahrung wussten sie, dass schon kurze Zeit später kaum noch ein freier Stuhl zu finden sein würde.

"Die Mischung aus flotter Musik und einem deftigen Essen hat sich voll etabliert", freute sich Vereinsvorsitzender und Dirigent Norbert Höllstin, der auch kräftig mit anpackte und es sich wieder nicht nehmen ließ, persönlich die deftigen Speisen zu servieren. Metzgermeister und aktives Vereinsmitglied Wolfgang Hagin bereitete in der Küche mit seinem Helferteam die Metzgete-Teller vor. Kesselfleisch mit Sauerkraut und Kartoffelpüree sowie Blut und Leberwürste wurden dann frisch serviert. Um die Mittagszeit kamen die rund 20 Helfer kaum zum Durchatmen, so groß war die Nachfrage.

Der Andrang war trotz herrlichen Herbstwetters so groß, dass die Tische und Bänke stets fast voll besetzt waren. Das herzhafte Mahl und der neue und alte Wein der Erzeugergemeinschaft Haltinger Winzer luden zum geselligen Verweilen in froher Runde ein. Mit den Tischnachbarn, wenn man sie nicht schon vorher kannte, kam man rasch in Kontakt und schloss so neue Bekanntschaften. Wer noch Appetit auf einen Nachtisch bekam, hatte an dem reichhaltigen Buffet mit selbst gemachten Kuchen und Torten die Qual der Wahl.

Und während die Besucher kulinarisch verwöhnt wurden, spielte der Musikverein Haltingen unter Leitung von Aaron Solberg zum Frühschoppen auf. Für ihre zünftige traditionelle Musik, gemischt mit modernen Tönen, erhielten die Musiker viel Applaus.

Das Akkordeon-Orchester Weil am Rhein unter Stabführung von Anne Kaßecker und das Harmonika-Orchester Maulburg sowie das Harmonika-Orchester Endenburg-Sallneck unterhielten dann am Nachmittag die Gäste mit flotten Weisen. "Mit dem Besuch sind wir sehr zufrieden", freute sich Norbert Höllstin angesichts der der gut gefüllten Festhalle. Das Konzept mit herzhaften Schmankerln aus der Küche und Akkordeonklängen von der Bühne sei voll aufgegangen.