Schule

Keine Selbstverständlichkeit

Emily Herzig, Klasse 8d, Hugo-Höfler-Realschule

Von Emily Herzig, Klasse 8d, Hugo-Höfler-Realschule (Breisach)

Mo, 18. Februar 2019 um 13:14 Uhr

Schülertexte

Wenn die meisten Schüler heute an Schule denken, sagen sicher viele, dass Schule blöd oder langweilig ist. Aber eigentlich geht es uns in Deutschland echt gut. Wir haben Busse, Züge, Autos oder Fahrräder, mit denen wir zur Schule kommen. So etwas haben die Kinder in Afrika oder in armen Ländern nicht.Viele müssen einen Schulweg von bis zu zwei Stunden laufen, der vorbei an wilden und gefährlichen Tieren führt. Andere müssen reiten oder sich eine Mitfahrgelegenheit suchen, um zur Schule zu kommen.

Wenn sie dann in der Schule angelangt sind, gibt es viele Unterschiede. Es beginnt mit der Kleidung. Es können nicht alle einfach anziehen, was sie wollen. Zum Beispiel in Costa Rica, Amerika oder Russland gibt es Schulen mit einer strikten Kleiderordnung. Dort tragen die Schüler Uniformen. Aber auch die Unterrichtszeiten sind nicht immer und überall gleich. Bei uns in Deutschland beginnt die Schule um acht Uhr. In Costa Rica zum Beispiel beginnt die Schule schon um sieben Uhr morgens.

Doch nicht nur der Schulanfang ist anders, sondern auch die Noten. Hier gibt es spannende Unterschiede. Wie alle wissen, gibt es bei uns die Noten eins bis sechs. In Polen werden ebenfalls diese Zahlen benutzt, jedoch in der Reihenfolge sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins vergeben. Dabei ist sechs die beste und eins die schlechteste Note. Weiter geht es mit England. Dort werden statt Zahlen Buchstaben vergeben, wobei A sehr gut und D ungenügend ist.

Der größte Unterschied zeigt sich jedoch, wenn man die Klassenzimmer betrachtet. In reicheren Ländern sind die Räume so ausgestattet wie bei uns. Doch arme Länder haben nicht immer genügend Tische, Stühle und Schulmaterialien für die vielen Schüler. Schulmaterialien müssen deshalb selbst bezahlt werden. Dies können sich nicht alle Familien leisten. Dadurch gehen nicht alle Kinder zur Schule. Manche Kinder müssen arbeiten, um Geld für die Familie zum Überleben zu verdienen. Das gibt es häufig in Afrika und Indien. Die Kinder können die Schule dadurch erst gar nicht besuchen. Sie haben niemals eine Chance auf Bildung und damit keine Aussicht auf einen besseren Job und ein besseres Leben.

Also sollten wir uns auf die Schule freuen, denn wir haben bessere Voraussetzungen und Chancen.