Gedenktag

Kinoabend am Totensonntag zieht 140 Besucher in die Trauerhalle in Kenzingen

Der diesjährige Kinoabend am Totensonntag hat noch mehr Zuschauer angezogen als die Premiere im Vorjahr. Gezeigt wurde der Film "Das Beste kommt zum Schluss".  

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Morgan Freeman in Aktion: Gezeigt wurde der Film „Das Beste kommt zum Schluss“. Foto: privat

Rund 140 Besucherinnen und Besucher füllten am Totensonntag die Trauerhalle und machten damit deutlich, wie groß die Anziehungskraft des besonderen Kinoabends ist, den "Hospiz Hecklingen" und "Kultur in Kenzingen – Kino und mehr" bereits zum zweiten Mal gemeinsam ausrichteten. Der Zuspruch fiel in diesem Jahr sogar noch größer aus als bei der Premiere, schreiben die Vereine in einer Pressemitteilung.

Schon zu Beginn des Abends sei spürbar gewesen, dass das Format einen Nerv trifft. Das Publikum würdigte damit nicht nur die Wahl des Films, sondern auch das Engagement der beiden Vereine, die in Kenzingen trotz des fehlenden Kinobetriebs ein kulturelles Angebot aufrechterhalten. Gezeigt wurde die Komödie "Das Beste kommt zum Schluss" (2007). Der Film mit Jack Nicholson und Morgan Freeman erzählt die Geschichte zweier Männer, die sich im Krankenhaus kennenlernen, beide werden mit einer schweren Diagnose konfrontiert. Trotz ihrer unterschiedlichen Hintergründe beschließen sie, die verbleibende Zeit zu nutzen, um unerfüllte Wünsche nachzuholen und die Welt zu bereisen.

Brunhild Kamphues, Vorsitzende des Vereins "Hospiz Hecklingen", wies darauf hin, dass die Trauerhalle ganz bewusst als Veranstaltungsort gewählt wurde, weil das Kenzinger Kino weiterhin geschlossen ist. Ihr Dank galt dem Kino- und Kulturverein für die technische Umsetzung und Bürgermeister Dirk Schwier, der die Halle kostenlos zur Verfügung stellte. Benjamin Kleinstück, Vorsitzender von "Kultur in Kenzingen – Kino und mehr" lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Hospizverein und freute sich über die große Beteiligung.

Gerade am Totensonntag habe der Film eine besondere, tröstliche und zugleich lebensbejahende Wirkung entfaltet, die viele Besucher sichtlich berührte, schreiben die beiden Vereine.

Schlagworte: Benjamin Kleinstück, Dirk Schwier, Brunhild Kamphues

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