Infokampagne

Kleine Hoffnung auf mehr bezahlbare Wohnungen in Freiburg

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 13. Oktober 2021 um 22:02 Uhr

Freiburg

Die Stadtverwaltung startet am Freitag eine Infokampagne für geförderten Mietwohnungsbau. Sie erhofft sich davon mehr bezahlbare Wohnungen in der Stadt.

Was ist geförderter Mietwohnungsbau eigentlich genau und wer kann von staatlichen Zuschüssen wie profitieren? Die Antworten auf diese Fragen sind vielen oft unklar. Entsprechende Infos können auf der städtischen Website http://www.freiburg.de/zuhause abgefragt werden. Die Kampagne sei Teil des Ende 2020 beschlossenen Gesamtkonzepts "Wohnen 2030" der Stadt Freiburg und werde nun umgesetzt, teilt die Stadtverwaltung mit.

Oberbürgermeister Martin Horn dazu: "Unser Ziel ist es, die Akzeptanz für geförderte Mietwohnungen zu steigern. Inzwischen können wegen der erhöhten Eigentumsgrenzen im Landeswohnraumförderprogramm breite Teile der Freiburger Bevölkerung davon profitieren." Der geförderte Mietwohnungsbau soll auch dazu beitragen, Vielfalt in den Quartieren zu schaffen. Im neuen Stadtteil Dietenbach und in neuen Baugebieten wie Kleineschholz sollen daher gemischte Quartiere entstehen, um soziale Interaktion und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Bürgermeister Stefan Breiter: "Wir wollen Vorurteile im geförderten Wohnungsbau ausräumen und sehen Potential bei bestehenden freifinanzierten Wohnungen. Wir möchten gezielt um die Herstellung von gefördertem Wohnungsbau und um die Umwandlung im Bestand werben. Denn das Land gewährt auch für die Umwandlung attraktive Zuschüsse."
Alle Infos

gibt es unter http://www.freiburg.de/zuhause