Kunst

Konflikt um Raubkunst im Kunstmuseum Basel beigelegt

Michael Baas

Von Michael Baas

Di, 07. April 2020 um 20:12 Uhr

Kunst

BZ-Plus Das Kunstmuseum Basel und die Erben des deutsch-jüdischen Kunstexperten Curt Glaser haben sich nach vielen Jahren geeinigt: Die Werke bleiben im Museum, eine Entschädigung wird gezahlt.

Der Umgang mit Raubkunst ist seit Jahren ein heißes Eisen. Der spektakuläre Fall der 2012/13 aufgetauchten Sammlung Gurlitt führte das der breiten Öffentlichkeit sehr plastisch vor. Auch der internationale Tag der Provenienzforschung am heutigen 8. April erinnert daran und signalisiert ein geschärftes Problembewusstsein für die Herkunft von Kunst. Inzwischen ist es Konsens, auch in Nazi-Deutschland aus Not und unter Zwang verkaufte Bilder als Raubkunst zu bewerten. Ein lange strittiges Kapitel dieser Geschichte wurde nun in Basel beendet.

Akteure sind das Kunstmuseum und die Kunstkommission einer- und andererseits die Erben des 1933 aus Deutschland vertriebenen Kunstexperten und -sammlers Curt Glaser (1879-1943) und deren ...

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