Medizin der Zukunft

Krebsforscherin: "Viele Fälle werden wir heilen können"

Michael Saurer

Von Michael Saurer

Mi, 06. Februar 2019 um 20:30 Uhr

Gesundheit & Ernährung

BZ-Plus Gesundheitsminister Jens Spahn hat behauptet, dass Krebs in 20 Jahren besiegt sein könnte. Inwieweit sie seinen Optimismus teilt, erklärt die Freiburger Professorin Monika Engelhardt im Interview.

So kontrovers wurde die Krebsforschung schon lange nicht mehr diskutiert. Seit CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn am Freitag davon sprach, dass man den Krebs in zehn bis zwanzig Jahren besiegen könne, meldeten sich auch kritische Stimmen, die vor zu hohen Erwartungen warnten. Warum die Krebsforscherin Monika Engelhardt von der Uniklinik Freiburg die Aussagen Spahns dennoch für gerechtfertigt hält, verrät sie im Gespräch mit BZ-Redakteur Michael Saurer.

BZ: Frau Engelhardt, Gesundheitsminister Spahn meint, dass man den Krebs in zehn bis zwanzig Jahren besiegen könne. Gleichzeitig spricht der Chef des Deutschen Krebsforschungszentrums von einem "Tsunami" an Neuerkrankungen. Was ist denn nun richtig?
Engelhardt: Man muss da zwei Dinge unterscheiden. Herr Spahn spricht von besseren Behandlungsmöglichkeiten – und damit hat er ja auch Recht. Allerdings stimmt auch, dass wir eine Zunahme der Krebserkrankungen ...

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