Eine Gondel aus Stahlseilen

Ute Wehrle

Von Ute Wehrle

Sa, 06. Februar 2016

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

BZ-SERIE: Nobi Büller, ursprünglich ausgebildet zum Schlosser, verwandelt in seiner Staufener Werkstatt (Alt-) Metall zu Kunstwerken.

STAUFEN. Wer durch Staufen bummelt, stößt auf Schritt und Tritt auf Kunstwerke von Nobi Bühler, etwa auf "Das Paar", zu finden in der Struve-Passage. Mit geöffneten Armen schweben zwei schlanke Figuren aufeinander zu, die eine das Knie wie zum Knicks gebeugt. Um ihren Bauch herum sind dezent Speckfältchen angedeutet, die der Grazie jedoch keinen Abbruch tun.

Das Besondere daran: Bei den beiden handelt sich um zwei stolze vier Meter hohe nachgebildete Nägel aus Stahl. Die Idee, schlichte Eisenwaren zum Tanzen zu bringen, kam Nobi Bühler spontan in den Sinn, als er vor einigen Jahren nach dem Staufener Johannisfeuer verformte Nägel aus der Asche zog. Damit hat er den Nagel im wahrsten Sinn auf den Kopf getroffen. Denn sein Talent, Stahl und Altmetall in Kunstgegenstände zu verwandeln, erfreut sich in seiner Heimatstadt großer Beliebtheit. Egal ob Skulpturen, Blumenkübel, Geländer oder das Einrad auf dem Park-and-Ride-Platz am Bahnhof – der ...

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