Breisgau-Hochschwarzwald

Neues System regelt, wie Flüchtlinge im Landkreis verteilt werden sollen

Sebastian Wolfrum

Von Sebastian Wolfrum

Fr, 16. Dezember 2016 um 16:47 Uhr

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Es gibt eine neue Regelung, wie Flüchtlinge im Landkreis auf die Gemeinden verteilt werden sollen. Das neue System soll ab 2017 für ein Jahr gelten. Einige Gemeinden beschweren sich lautstark über den neuen Modus.

Wie funktioniert die Verteilung in Deutschland?
Menschen, die nach Deutschland flüchten, werden zunächst auf die Bundesländer verteilt. Das erfolgt nach dem Königsteiner Schlüssel, der auf der Einwohnerzahl und der Steuerkraft beruht. Von den Landeserstaufnahmestellen werden Flüchtlinge an die Städte und Kreise übergeben, in Baden-Württemberg erfolgt das anhand des prozentualen Anteils an der Einwohnerzahl des Landes. Städte und Kreise kümmern sich um die vorläufige Unterbringung. Ist das Asylverfahren abgeschlossen, werden die Menschen in den Gemeinden in der sogenannten Anschlussunterbringung versorgt.

Warum hat der Landkreis ein eigenes Verteilsystem?
Laut Gesetz könnte der Landkreis die Menschen, die in die Anschlussunterbringung kommen, strikt nach Einwohnerzahl verteilen. Je größer die Gemeinde, desto mehr ...

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