Baden passte sich Europa an

Rolf Reißmann

Von Rolf Reißmann

Sa, 17. August 2013

Kreis Lörrach

BZ-SERIE BAHNGESCHICHTEN IM DREILÄNDERECK (3): Die badische Hauptbahn drängt nach Süden – zunächst mit eigener Spurweite.

WEIL AM RHEIN. Der Ausbau der Bahninfrastruktur sorgt derzeit vielerorts für Diskussionen – nicht nur in Stuttgart; im Markgräflerland wird das dritte und vierte Gleis gebaut oder geplant, am Hochrhein soll elektrifiziert werden, der Euro-Airport einen Bahnanschluss erhalten und in Basel wird der Ausbau der Infrastruktur auch massiv forciert. Die BZ blickt angesichts des heraufziehenden neuen Bahnzeitalters zurück an die Anfänge der Bahn in der Region – heute die badische Hauptbahn.

Zwar begann die Geschichte der deutschen Eisenbahnen mit der kurzen Strecke von Nürnberg nach Fürth, und auch die erste deutsche Fernbahn entstand zwischen Leipzig und Dresden im fernen Sachsen, doch eines der gewaltigsten deutschen Vorhaben wurde in Baden verwirklicht. Als 1837 im Elsass der Eisenbahnbau konkrete Formen annahm, wurden auch Badener Industrielle hellhörig. Beim Großherzog fand die Idee Wohlwollen. Er berief einen Landtag ein, der schon am 29. März 1838 ein Eisenbahngesetz beschloss. Darin war festgelegt, dass längs durch das Land eine Eisenbahnstrecke zu bauen sei, und ...

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