Der Biber kommt

Tillmann Becker-Wahl

Von Tillmann Becker-Wahl

Sa, 05. April 2014

Kreis Lörrach

An weiten Teilen des Hochrheins, im Elsass und der Nordwestschweiz lebt der Nager bereits, nun könnte er von dort aus die Wiese besiedeln.

Dieser Tage sind am Rheinufer im grünenden Unterholz noch abgeknabberte Baumrinden, umgestürzte Bäume und viele Äste zu sehen, die das Wasser stauen. Oft ist das die Arbeit des Bibers. Im Winter ernährt sich der Nager von Holz. Und mit den kleineren Stämmen bauen die Tiere ihre Biberburgen. Sie sind das Zuhause, indem vier- bis sechsköpfige Familien leben. Doch sobald die Jungtiere geschlechtsreif sind, verlassen sie die Familie. Sie wandern und schwimmen bis zu 100 Kilometer – auf der Suche nach einem neuen Revier. Auf diesem Weg sind in den 90er-Jahren auch die ersten der mittlerweile gut 600 Biber wieder nach Baden-Württemberg gekommen, weiß Bettina Sättele, Biberbeauftragte des Regierungsbezirks Freiburg. Die Tiere lebten vorher vor allem in der Schweiz.

Dort begannen Zoologen in den 60er-Jahren, den Biber an Rheinzuflüssen anzusiedeln, zum Beispiel an der Aare. Doch die Bestände blieben ...

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