Regionalentwicklung aus einem Guss

Michael Baas

Von Michael Baas

Sa, 17. September 2016

Kreis Lörrach

Der Entwurf der neuen Generation des Basler Agglomerationsprogramms ist so weit gediehen, dass er in die politischen Gremien kommt.

BASEL. Der Ballungsraum Basel erstreckt sich über drei Staaten. Das ist bekannt. Weniger präsent ist, dass die Trinationalität für die Basler Kantone seit gut einem Jahrzehnt eine strategische Leitlinie ist. Die Fortschreibung des Basler Agglomerationsprogramms aber unterstreicht das erneut. So listet der seit 2013 ausgearbeitete Entwurf der dritten Generation nicht nur neue Verkehrsinfrastrukturprojekte auf, sondern verbindet diese mit der institutionellen Einbindung der Akteure im Kreis Lörrach und im Elsass und setzt so neue Akzente, wie die abschließende Mitwirkungsveranstaltung im Basler Volkshaus am Freitag deutlich machte.

Das Schweizer Agglomerationsprogramm ist ein in Vierjahreszyklen angelegtes Planungsinstrument; es forciert die nachhaltige Entwicklung von Ballungsräumen und fördert vor allem den Ausbau von Verkehrsinfrastruktur und das auch grenzüberschreitend. Das ist für eine Region wie Basel bedeutsam. So entstanden allein in der Stadt seit 2005 rund 20 000 neue Arbeitsplätze, während die Einwohnerzahl nur um etwa 10 000 stieg; das Gros der neuen Arbeitsplätze ist also mit Pendlerverkehr verbunden. Es sei nicht nur strategisch wichtig, zu kooperieren, vielmehr brauche das Zentrum den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, "um nicht im Verkehr zu ...

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