Vergewaltigung in Freiburg

Kretschmann irritiert Grüne mit Vorstoß zu Flüchtlingsgruppen

Bernhard Walker, dpa

Von Bernhard Walker & dpa

Sa, 10. November 2018 um 12:04 Uhr

Deutschland

Die Gruppenvergewaltigung in Freiburg treibt nicht nur die Stadt um, sondern das ganze Land. Baden-Württembergs Regierungschef Kretschmann sorgte nun mit Äußerungen zu "Männerhorden" für Stirnrunzeln bei den Grünen.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann will Flüchtlinge, die in Gruppen Straftaten begehen, von Großstädten fernhalten und im Land verteilen. "Solche Gruppen muss man trennen und an verschiedenen Orten unterbringen", sagte der Grünen-Politiker der "Heilbronner Stimme" und dem "Mannheimer Morgen". Der Gedanke, einige von ihnen "in die Pampa" zu schicken, sei nicht falsch. "Großstädte sind für solche Leute wegen der Anonymität attraktiv und weil sie dort Gleichgesinnte treffen", sagte der Regierungschef. Beim Grünen-Parteitag in Leipzig, wo Asylpolitik am Samstag Thema war, zeigte man sich irritiert.

"Salopp gesagt ist das Gefährlichste, was die menschliche Evolution hervorgebracht hat, junge Männerhorden. Solche testosterongesteuerten ...

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