Wenn das Haus Geschichte atmet

Juliana Eiland-Jung

Von Juliana Eiland-Jung

Fr, 23. Mai 2014

Lahr

Erinnerungen einer jüdischen Familie in der Heimat ihrer Eltern.

LAHR. Zur Verlegung der Stolpersteine (die Badische Zeitung berichtete) sind Uri Rosenfelder mit seiner Familie und sein Bruder Giora Ullmann nach Lahr gereist. Für sie und ihre Angehörigen war die Fahrt zugleich eine Zeitreise in die Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die maßgeblich von den Erzählungen ihrer Eltern geprägt war.

Im Haus Alte Bahnhofstraße 3, in den Räumen, in denen heute die freikirchliche Gemeinde Gottes ist, hatte der jüdische Unternehmer Berthold Ullmann mit seiner Familie gelebt. Die Nachfahren, die jetzt zur Stolpersteinverlegung kamen und für eine Woche in Lahr zu Besuch sind, wohnen im Hotel Schulz, gleich gegenüber vom "Großelternhaus", jenem repräsentativen Gebäude, bei dessen Bau Berthold Ullmann die Maxime vorgegeben hatte, "von allem nur das Beste zu verwenden".

Das sieht man dem 1926 fertig gestellten Gebäude bis heute an. Es ist eine der Familienerinnerungen, die die Nachfahren ...

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