BZ-Interview

Landesrabbiner zu Beschneidungsurteil: "Wir Juden sind in einer Notsituation"

Annemarie Rösch

Von Annemarie Rösch

Mi, 11. Juli 2012 um 12:35 Uhr

Südwest

Die Proteste gegen das Kölner Beschneidungsurteil reißen nicht ab. Was das für die jüdische Gemeinschaft bedeutet fragte BZ-Redakteurin Annemarie Rösch den badischen Landesrabbiner aus Lörrach Moshe Flomenmann.

BZ: Was bedeutet Urteil, das in der Beschneidung eine Körperverletzung sieht, für die jüdische Gemeinschaft?

Flomenmann: Die jüdische Gemeinschaft hier, aber auch weltweit, ist empört. Nirgendwo sonst gibt es ein solches Verbot. Im 1. Buch Moses steht klipp und klar geschrieben, dass ein männlicher Säugling am achten Tag nach seiner Geburt beschnitten werden soll. Damit wird der Bund zwischen ihm und Gott besiegelt. Über 3000 ...

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