Wenn das Lachen der Enkel fehlt

Ines Alender

Von Ines Alender

Mo, 07. September 2015

Liebe & Familie

Menschen, die ungewollt keine Kinder bekommen, geht es oft schlecht / Auch Enkellosigkeit kann belastend sein /.

Die Momente, in denen Ursula und Heinz S.* mit sich und ihrem Leben hadern, sind selten geworden. "Wir hätten gerne Enkelkinder. Aber wir können sie ja nicht herzaubern", sagt Ursula S. Die 62-Jährige und ihr 72-jähriger Mann können mittlerweile offen über ihre Kinder- und Enkellosigkeit sprechen und wirken dabei aufgeräumt. Mit ihrem richtigen Namen wollen sie trotzdem nicht in der Zeitung erscheinen. Sie wohnen auf dem Dorf, da wird gerne getratscht. Das müsse ja nicht sein, sagt Ursula S. Schließlich hätten sie sich in ihrem Leben schon genug anhören müssen, weil sie keine Kinder und somit auch keine Enkel bekommen haben.

Die Geschichte von Ursula und Heinz S. beginnt in den 50er Jahren. Als Ursula zwei Jahre alt ist, wandern ihre Eltern mit ihr und ihrer kleineren Schwester aus. Weit weg von Deutschland, dorthin, wo der Krieg noch etwas Leben übrig gelassen hat. Dort wächst Ursula auf einem Bauernhof auf – ...

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