Der Kampf um den "Lebensraum"

Thomas Steiner

Von Thomas Steiner

Mi, 14. Oktober 2015

Literatur & Vorträge

SACHBUCH: "Black Earth" von Timothy Snyder zieht eine Linie vom Holocaust zu den politischen Folgen des Klimawandels.

"Die Natur kennt keine politischen Grenzen. Sie setzt die Lebewesen zunächst auf diesen Erdball und sieht dem freien Spiel der Kräfte zu." So steht es in Adolf Hitlers "Mein Kampf", und Timothy Snyder zitiert es gleich zu Beginn. Hitler als ökologischer Denker – das setzt den anfänglichen Ton für "Black Earth", das neue Buch des US-Historikers aus Yale.

Es ist eine Fortsetzung seines preisgekrönten Werks "Bloodlands", in dem er die Massenmorde beschrieb, die in den 1930er und -40er Jahren erst von Sowjetrussland und dann von Hitlerdeutschland in den "Blutländern" – von den baltischen Staaten über Polen, Weißrussland und die Ukraine bis nach Westrussland – begangen wurden. In "Black Earth" will Snyder nun erklären, warum hier der Holocaust seinen Ort fand, der mit Massenerschießungen in Lettland und Litauen, in der ...

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