Literatur

Selim Özdogans Roman "Wieso Heimat, ich wohne zur Miete" ist klug und unterhaltsam

Heidi Ossenberg

Von Heidi Ossenberg

Mi, 10. August 2016

Literatur & Vorträge

Fazit: Freiburg ist nicht Istanbul.

Vorsichtig ausgedrückt, ist die Beziehung zwischen Deutschland und der Türkei gerade angespannt. Mag man da noch einen Roman lesen, in dem es auch um Befindlichkeiten auf beiden Seiten geht, um Identität und sogar um aktuelle Politik? Man sollte, denn in "Wieso Heimat, ich wohne zur Miete" geht es den fiktiven Handelnden nicht darum, Positionen zu betonieren, Andersdenkende zum Schweigen zu bringen oder Macht zu demonstrieren – es geht darum, etwas Leichtigkeit, Heiterkeit und Hoffnung im Herzen des Lesers zu installieren: Es geht um Menschen und ihre Geschichten in der Türkei und in Deutschland.

Selim Özdogan, 1971 ...

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