BZ-Interview

US-Autor T.C. Boyle spricht über seinen neuen Bestseller "Das Licht"

Ralf Strittmatter

Von Ralf Strittmatter

Fr, 15. Februar 2019 um 20:15 Uhr

Literatur & Vorträge

BZ-Plus Der Rockstar der amerikanischen Literatur T.C. Boyle war mit seinem neuen Roman "Das Licht" über die Droge LSD auf Lesereise in Basel. Im Zug nach Zürich verrät er, worum es geht.

Ganz in schwarz mit gestreiftem Schal und dunkler Ray-Ban-Sonnenbrille wartet am Dienstagmorgen der amerikanische Bestseller-Autor T.C. Boyle mit seiner erwachsene Tochter Kerrie an Gleis 8, Basler Bahnhof SBB, auf den Zug nach Innsbruck. Boyle ist auf Lesetour mit dem neuen Buch "Das Licht". Am Vorabend trat er im Kunstmuseum auf. Jetzt tippelt der 1,95 Meter Hüne von einem schlaksigen Bein aufs andere: "I’m freezing", sagt er, die Fäuste in die Taschen seiner Lederjacke gestemmt, zu unserem Mitarbeiter Ralf Strittmatter, der ihn zum Interview im Zug bis Zürich begleitet. Im Wagen der ersten Klasse verstauen die Boyles ihr Gepäck und setzen sich. Als der Zug losfährt, bemerkt Boyle, dass er gegen die Fahrtrichtung sitzt und bittet darum, die Plätze zu tauschen.

BZ: Ich dachte mir, Sie langweilen sich vielleicht im Zug und habe Ihnen ein Buch mitgebracht: "Unterwegs" von Jack Kerouac.
Boyle: Vielleicht lese ich heute rein, vielen Dank. Das passt gut zu meiner Kurzgeschichte "Am Steuer eingeschlafen", die im New Yorker erschienen ist. Sie spielt in der nahen Zukunft und handelt von selbstfahrenden Autos. Das Wesen von Kerouacs Roman ist ja die amerikanische Idee von Autos und Freiheit, das ist dann vorbei.

BZ: Wann glauben Sie kommt das?
Boyle: Vielleicht in zwanzig Jahren. Für mich ist das ...

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