Staufen sucht eine politische Lösung

Hans Christof Wagner

Von Hans Christof Wagner

Mi, 15. Oktober 2008

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Behebung der Gebäudeschäden soll aus Fonds finanziert werden.

STAUFEN. Die Stadt Staufen hält den juristischen Weg der Lösung des Risseproblems für einen Holzweg. Bei einer Versammlung für betroffene Hausbesitzer im Stubenhaus sagte Bürgermeister Michael Benitz, er strebe eine "politische Lösung" an. Er hat für heute Regierungspräsident Julian Würtenberger in die Stadt eingeladen.

Die politische Lösung stellt sich Benitz so vor: Das Land führt alle beteiligten Parteien an einen Tisch und bietet ihnen eine einvernehmliche, nichtjuristische Lösung des Problems an. Am Ende soll ein Fonds stehen, in den alle einzahlen und aus dem alle Rechnungen zwecks Sanierung von Häusern bezahlt werden. Benitz setzt darauf, dass das Land den kulturhistorischen Wert des unter Denkmalschutz stehenden Altstadtensembles erkennt und für seinen Erhalt Geld lockermacht.

Der Topf sollte prall gefüllt sein. Weil aus ihm vermutlich über ...

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