Immobilienerbe

Man sollte ein Testament hinterlegen

Heiner Albrecht

Von Heiner Albrecht (Freiburg)

Sa, 10. April 2021

Leserbriefe

Zu: "Abschiednehmen ist wichtiger als Pekuniäres", Zuschrift von Regina Senn-Riesterer (Forum, 17. März)

Ihre Einstellung ist ehrenwert. Trotzdem ist es eher die Ausnahme, dass jemand Knall auf Fall stirbt. Es gibt auch nicht wenige, die eine Wohnung oder Eigenheim besitzen, gemeinsam. Wenn dann ein Partner stirbt, kommen schnell Erbschaftsteuern in hohen fünf- oder sechsstelligen Beträgen zustande. Dann wird der Abschied noch bitterer. Denn man verliert womöglich nicht nur viel Geld, sondern auch sein jahrzehntelanges Eigenheim. Wer je einen amtlichen Betreuer, Pfleger, Vormund oder Testamentsvollstrecker erlebt hat, weiß, wie deprimierend, hilflos, langwierig und teuer das ist. Es ist daher dringend zu empfehlen, ein Testament, eine Globalvollmacht und eine Patientenverfügung im heimischen Tresor zu hinterlegen, so dass die Erben oder Angehörigen Zugriff haben und rechtzeitig handeln können. Heiner Albrecht, Freiburg