Polizeieinsatz

Mann aus Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald soll Drohmails verschickt haben

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 30. Juni 2022 um 14:15 Uhr

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am Mittwoch in Furtwangen, Schwenningen und Tuttlingen. Der mutmaßliche Versender der Drohmails, ein ehemaliger Student, wurde festgenommen.

Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am Mittwoch in Furtwangen, Schwenningen und Tuttlingen. Grund hierfür waren mehrere E-Mail-Nachrichten an die Hochschule Furtwangen, in der sich diffuse Aussagen und Bilder befanden, die als Drohungen verstanden werden konnten, teilt die Polizei mit. Versendet worden seien die E-Mails von einem ehemaligen Studenten der Hochschule aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Der 37-jährige Mann wurde am Mittwochmittag an seinem Wohnsitz von Beamten des Polizeipräsidiums Freiburg widerstandslos in Gewahrsam genommen, heißt es in der Mitteilung.

"Da es entsprechende Anhaltspunkte gab, wurde er bereits am Mittwoch in eine psychiatrische Klinik in der Region eingewiesen" Nicole Minge, Polizei
Das Rektorat der Hochschule habe nach dem Erhalt der Mails die Polizei informiert. Diese hatte an allen drei Standorten der Hochschule in Furtwangen, Villingen-Schwenningen und Tuttlingen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen mit höherem Kräfteeinsatz angeordnet, teilt die Polizei mit. Das Rektorat habe zudem die Schließung der Eingänge und die Überwachung des Zutrittes veranlasst. Die Lehrkräfte und Studierenden seien informiert worden. Parallel habe die Kriminalpolizeidirektion Rottweil die Ermittlungen zum Urheber der Nachrichten aufgenommen. Die näheren Hintergründe, die zu den Drohnachrichten führten, sind noch nicht bekannt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in dem Fall dauern an. Nach Rücksprache mit dem Rektorat der Hochschule fand der Hochschulbetrieb an allen Standorten schon am Mittwoch wieder normal statt.

Mittlerweile befindet sich der aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald stammende mutmaßliche Versender der Mails in psychiatrischer Behandlung. "Da es entsprechende Anhaltspunkte gab, wurde er bereits am Mittwoch in eine psychiatrische Klinik in der Region eingewiesen", sagt Polizeisprecherin Nicole Minge. Die Hochschule wollte sich zu dem Vorfall nicht äußern.