Staufener Missbrauchsfall

Mann aus Neumünster wegen Missbrauchs seiner Tochter verurteilt – nachdem er sich selbst als Opfer darstellte

dpa

Von dpa

Di, 05. Juni 2018 um 15:49 Uhr

Südwest

Bei Ermittlungen zum Staufener Missbrauchsfall kamen Ermittler auch auf die Spur eines 32-Jährigen aus Neumünster. Jetzt wurde er in Kiel zu mehr als sieben Jahren Haft verurteilt. Vor Gericht gab der Mann sich selbst als Opfer aus: Der Hauptverdächtige im Staufener Fall habe ihn zu den Taten gezwungen. Nicht nur die Richter sahen das anders.

Die Qualen des kleinen Mädchens dauerten sechs Wochen. Der Täter: der Vater des Kindes. Jetzt muss der 32-Jährige aus Neumünster wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs sieben Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Die Jugendkammer des Kieler Landgerichts hielt am Dienstag sieben schwere Missbrauchstaten für erwiesen, sagt der Vorsitzende Richter Kai Ole Beth. Tatzeitraum demnach: Anfang April bis Mitte Mai 2016. Geschehen war es meist in der Wohnung der Familie in Neumünster und einmal in ...

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