Karpfen verenden

Massenhaftes Fischsterben in einem Angel-Weiher bei Breisach

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 23. Januar 2023 um 15:58 Uhr

Breisach

Bis zu einhundert Fische sind in einem Angelsee bei Breisach verendet. Die Polizei verdächtigt Camper, deren Wohnmobile vor einer Woche unerlaubt am Teich gestanden haben sollen.

Zahlreiche Karpfen sind im Krebsmühlenwinkelweiher verendet. Am Freitag wurde den Verantwortlichen der Breisacher Sportfischer (BSF) gemeldet, dass es an ihrem Angelsee zu einem massiven Fischsterben gekommen sei, schreibt die Polizei. Am Samstagmorgen wurden dann 47 große Fische tot aus dem Gewässer entnommen.

Dabei habe es sich hauptsächlich um Karpfen – und wenige Schleien und Rotaugen – gehandelt, schreibt Paul Munzinger von der Gewässeraufsicht Breisach. Alle toten Fische, die am Ufer lagen, wurden eingesammelt. In der Mitte des Sees wurden keine gesehen, höchst wahrscheinlich liegen noch viele auf dem Seegrund in etwa 2,50 Meter Tiefe, schreibt Munzinger weiter. Es wird davon ausgegangen, dass etwa bis zu 100 der Tiere verendet sind.

Zur Klärung der Todesursache wurden Gewässerproben entnommen und ein Labor mit der Untersuchung beauftragt. Die Polizei hat Hinweise darauf, dass vergangene Woche am Weiher unerlaubt Wohnmobile gestanden haben. Es sei beobachtet worden, dass dort von den Wohnmobilnutzern etwas in das Gewässer eingebracht wurde. Das Polizeipräsidium Freiburg, Fachdienst Gewerbe/Umwelt, hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Breisach, 07667/91170, in Verbindung zu setzen.

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