Landwirtschaft

Regionale Metzger wissen, woher die Tiere kommen

Julia Eitel

Von Julia Eitel (Müllheim)

Mi, 12. Februar 2020

Leserbriefe

Zu: "Merkel will den Bauern helfen", Agenturbeitrag (Politik, 4. Februar)
Als Konsument kann man sehr wohl Einfluss darauf nehmen, ob Fleisch von bäuerlichen Familienbetrieben aus der Region stammt und dieses auch entsprechend honoriert wird. In der Region Südbaden gibt es in fast jeder Stadt Wochenmärkte, auf welchen (meist) familiengeführte Metzgereien Fleisch aus regionaler Aufzucht verkaufen. Bei den meisten wird schon am Verkaufsstand angeschrieben, beziehungsweise wird auch gerne Auskunft darüber gegeben, woher die Tiere stammen.

Auch ein Besuch bei den umliegenden Hofläden bietet ein vielfältiges Angebot aus der Region. Unsere Tochter genießt die Einkäufe auf dem Markt beziehungsweise in den Hofläden. Das ist dort einfach ein anderes Einkaufserlebnis. Da lernt man zum Beispiel auch, welches Gemüse gerade Saison hat. Auch erklären wir ihr, dass ein Tier nicht nur aus dem Filet besteht, sondern auch andere Stücke verwendet werden, ohne was wegwerfen zu müssen. Kinder sind wissbegierig, nicht nur in der digitalen Welt. Sie helfen gerne beim Kochen (wenn man sie denn lässt) und wollen wissen, wo das Schnitzel wächst. Julia Eitel, Müllheim