Corona-Krise

Mit der Rombachscheuer stirbt in Staufen eine Kneipen-Institution

Gabriele Hennicke

Von Gabriele Hennicke

Di, 12. Mai 2020 um 18:13 Uhr

Staufen

BZ-Plus Es war die schwierigste Entscheidung seines Lebens: Inhaber Michael Peter schließt die Staufener Rombachscheuer nach 25 Jahren. Eine Wiedereröffnung mit den Corona-Vorgaben kann er nicht leisten.

Sie ist eine Institution in Staufen: die "Rom", abends Altstadt-Kneipe, tagsüber Café, dazu Galerie und Bühne für bis zu 14 Livekonzerte pro Jahr. Nach 25 Jahren schließt Inhaber Michael Peter schweren Herzens die Rombachscheuer. Die corona-bedingten Vorgaben zur Wiedereröffnung lassen sich nicht mit Konzept und baulichen Voraussetzungen vereinbaren.

"Bleibt alle gesund, gelassen und tapfer", steht auf dem Schild, das auf die Schließung der letzten Wochen wegen der Pandemie hinweist. Tapfer sein muss Michael Peter jetzt selbst. "Die Entscheidung zu schließen, war die schwierigste Entscheidung in meinem Leben, das ging nicht ohne Tränen", sagt der Rom-Wirt.

In drei Monaten wäre er insolvent

Doch würde er unter den vorgeschriebenen Bedingungen weitermachen, wäre er in drei Monaten insolvent, sagt ...

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