"Wenn die Musik die Nahrung für die Liebe ist, füttert mich weiter, dass ich mich ganz überfresse und mir der Appetit vergeht": Schon der berühmte Eröffnungssatz von "Was ihr wollt" (in Thomas Braschs prosaischer Fassung), nach langem Dösen und vielen Anläufen von einem müden Orsino fallen gelassen, beschreibt Glanz und Elend von Christoph Marthalers Inszenierung. Die "bittere Komödie über das ...