Vom Kochlehrling zum Hotelmanager

Manfred Lange

Von Manfred Lange

Mi, 20. Juli 2011

Münstertal

Der "Spielweg" in Münstertal pflegt dank reger Ausbildungsaktivitäten ein gastronomisches Netzwerk rund um den Globus.

MÜNSTERTAL. Mit dem heutigen 20. Juli sind es auf den Tag genau 150 Jahre, dass die Familie Fuchs – aktuell in fünfter Generation – den "Gasthof Hirschen-Spielweg" im oberen Münstertal betreibt. Vor allem die letzten 50 Jahre, von 1960 bis heute, standen dabei nicht nur im Dienst der Gästebetreuung, sondern sehr stark auch im Zeichen der Nachwuchsausbildung von Köchen und Hotelfachpersonal.

"Das Handwerk hat uns nach dem Krieg überleben lassen", weiß der 1960 geborene Karl-Josef Fuchs aus Erzählungen seiner Eltern und Großeltern zu berichten. Nicht ganz zufällig absolvierte der vierte Spielweger Hansjörg Fuchs (1933-2006) von 1947 bis 1950 eine Bäckerlehre in der Freiburger Schusterstraße. Der Brezelbub Fridolin Brender war 1954 der erste Lehrling, der bei Bäcker- und Konditormeister Willibald Sutter im Spielweg das Bäckerhandwerk erlernte – so gut, dass er später nach England auswanderte und dort zum angesehenen Hochzeitstortenkonditor avancierte. Obertäler Familien von der Helmiseck, von der Sonnhalde und vom Neuhof schickten damals ihre Söhne in die Lehre zu Bäckermeister Sutter, der von 1934 bis 1979 die Spielweg-Bäckerei leitete.

In den 60er Jahren erlebte das "Gästewesen" (der Begriff "Fremdenverkehr" wurde bewusst gemieden) einen starken Aufschwung, auch ...

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