Museum im Tagebucharchiv öffnet wieder

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 03. Januar 2020

Emmendingen

Nach zwei Jahren Umbauzeit kann die Einrichtung in Emmendingen ab 2. Februar besucht werden.

EMMENDINGEN (BZ). Lange war es ruhig um das Museum im Tagebucharchiv, mit einem Offenen Nachmittag reiht sich das Museum im Deutschen Tagebucharchiv am Sonntag, 2. Februar, von 14 bis 17 Uhr wieder in das kulturelle Angebot der Region ein. Nach mehr als zweijähriger Umbauzeit im Alten Rathaus werden die Schätze des Tagebucharchivs in den Museumsräumen präsentiert werden – und es gibt jetzt einen Aufzug.

Die Auswahl ist groß: Von Grafikern, Malerinnen und Schriftkünstlern gestaltete Diarien, Reisejournale aus zwei Jahrhunderten, Jugendtagebücher, deren Verfasser rückhaltlos Selbstauskunft geben, Lebenswerke von Autoren und Autorinnen, deren Schreiben ihr ganzes Leben begleitet, die Protokolle von Eltern, die die Entwicklungsschritte ihrer Kinder dokumentieren oder Kuriositäten wie ein Miniaturtagebuch mit dem Titel "Die Mooroase".

All diese Selbstzeugnisse werden großflächig als Wandbilder und informativ aufbereitet im Original in Vitrinen präsentiert werden. "Lebenslust – Lebenslast – Lebenskunst, Tagebücher erzählen" lautet der Titel der Jubiläumsausstellung. Den Ausstellungskatalog gibt es für acht Euro.

Das Museum im Deutschen Tagebucharchiv wird ab 4. Februar Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr geöffnet sein. Der Museumsbesuch kann auch in eine Archivführung integriert werden. Dafür ist eine Anmeldung unter Tel. 07641 / 574659 oder per Mail erforderlich.

Eine Standardführung, inklusive Museumsbesuch, dauert etwa 60 bis 90 Minuten und gibt einen Überblick über den Fundus und die Arbeitsweise des Deutschen Tagebucharchivs. Für Führungen mit thematischem Schwerpunkt, Workshop-Charakter oder in englischer Sprache können Interessenten frühzeitig Kontakt mit dem Archiv aufnehmen (Preis nach Aufwand). Führungen am Wochenende sind nach Angaben des Archivs nur in Ausnahmefällen möglich.