Unglück

Nach dem Busunfall in Danzig ist ein Mann an seinen Verletzungen gestorben

Victoria Langelott

Von Victoria Langelott

Fr, 18. Oktober 2019 um 15:30 Uhr

Kandern

Der 87-Jährige war mit dem Schwarzwaldverein in Danzig unterwegs. Dort stieß der Reisebus mit einer Tram zusammen. Nun ist der Mann an den Folgen seiner Verletzungen gestorben.

Der Unfall des Reisebusses in Danzig, in dem eine 46-köpfige Reisegruppe des Schwarzwaldvereins Kandern saß, hat nun ein Todesopfer gefordert. Einer der Mitreisenden ist in der Uniklinik Freiburg an den Unfallfolgen verstorben, das hat die Kriminalpolizei auf BZ-Nachfrage bestätigt.

Zunächst gab es keinerlei Anlass zur Sorge

Am 26. September war der Reisebus im polnischen Danzig beim Abbiegen mit einer Straßenbahn zusammengestoßen. Zehn Mitglieder der Reisegruppe waren verletzt worden, einige schwerer, doch schien keiner von ihnen in Lebensgefahr zu sein. Auch bei dem 87 Jahre alten Mann gab es keinerlei Anlass zu der Sorge, dass er sich schlimmer verletzt haben könnte.

Zusammen mit zwei anderen verletzten Mitreisenden war er mit einem Flugzeug nach Lahr und von dort in die Uniklinik Freiburg gebracht worden, wo alle drei behandelt wurden. Dort ist er am 10. Oktober verstorben.

Obduktion sorgt für Klarheit

Wie die Polizei der BZ am Freitag nun bestätigte, hatte die Kriminalpolizei Freiburg vor dem Hintergrund des vorausgegangenen Unfalls nach dem Todesfall die Ermittlungen aufgenommen, die Staatsanwaltschaft habe eine Obduktion angeordnet. Diese habe ergeben, dass der Mann an den Folgen seiner Verletzungen starb, die er bei dem Unfall erlitten hatte.