Brüssel/Straßburg

EU-Parlamentarier - Europas teure Wanderarbeiter

Daniela Weingärtner

Von Daniela Weingärtner

Di, 29. April 2014

Deutschland

BZ-SERIE EUROPAWAHL (3): Die Europa-Parlamentarier führen ein aufwändiges Nomadenleben, den nationalen Regierungen ist dies nur recht.

W er in diesen Tagen einen Ausflug nach Straßburg macht, wird das Parlamentsgebäude leer vorfinden. Am 18. April haben sich die Kantinenmanager, die Saaldiener und die Mitarbeiterinnen in der Kinderkrippe für drei Monate in Zwangsurlaub verabschiedet und das Feld den Putzkolonnen überlassen. Für die Hoteliers fällt ein einträgliches und sicheres Geschäft weg – die Sitzungswochen im Mai und Juni, wo in Straßburg eigentlich kein Bett mehr zu bekommen ist und die Preise in unverschämte Höhen klettern. Doch in diesem Jahr ist alles anders, dieses Jahr wird das Parlament neu gewählt.

Für ein Produkt zu werben, das einen so schlechten Ruf genießt wie derzeit Europa, ist kein leichtes Geschäft. Zusätzlich müssen sich die Abgeordneten des Vorurteils erwehren, sie seien faul und befänden sich ständig auf ...

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