Lesung in Freiburg

Gleich wird etwas passieren: Jennifer Clements Roman "Gun Love"

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Di, 11. September 2018 um 19:29 Uhr

Literatur & Vorträge

Waffen sind immer im Spiel: In Jennifer Clements neuem Roman "Gun Love", aus dem die Amerikanerin in Freiburg liest, explodiert eine versponnene Existenz.

Die Gewalt sickert ganz langsam ein in diesen Roman – wie Gift, das sich in den Adern ausbreitet. Süßes Gift. "Meine Mutter war eine Tasse Zucker", lautet der erste Satz. "Man konnte sie jederzeit ausleihen. Meine Mutter war so süß, ihre Hände klebten immer wie nach einem Kindergeburtstag."

Es ist die Perspektive, die zählt. Die Ich-Erzählerin von Jennifer Clements Roman "Gun Love" ist ein heranwachsendes Mädchen, Pearl genannt, weil sie eine schneeweiße Haut hat und sehr helle Haare. Pearl scheint ein fast durchsichtiges Wesen zu sein, ihr haftet etwas Märchenhaftes, Poetisches, Verträumtes an – und das steht im krassen Gegensatz zu der Welt, in der Pearl aufwächst: am Rand eines Trailerparks ...

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