Gütenbacher Maschinenbauer

Asiaten kaufen mächtig bei Rena ein

Bernd Kramer

Von Bernd Kramer

Di, 29. Oktober 2019 um 15:22 Uhr

Wirtschaft

Der Gütenbacher Maschinenbauer Rena wächst weiter kräftig. Dazu trägt das gute Geschäft in Asien wesentlich bei.

Wie Finanzchef Jürgen Ningelgen und Vorstandschef Peter Schneidewind am Dienstag der Badischen Zeitung mitteilten, liegt das Hightech-Unternehmen sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz deutlich über den Planzielen.

Dazu trägt das gute Asien-Geschäft bei. Nach Rena-Angaben kamen in den vergangenen drei Monaten Großaufträge von drei führenden Solarzellenherstellern aus Fernost mit einem Volumen im zweistelligen Millionenbereich und einer Produktionskapazität von zehn Gigawatt. Vorstandschef Peter Schneidewind sagte: "Das Vertrauen unser langjährigen chinesischen Kunden schätzen wir sehr. Mit den neuen Großaufträgen trägt der Solarbereich zusammen mit Halbleiter-, Glas- und Medizintechnik zum weiteren Wachstum des Unternehmens bei."

Mit Rena-Technik lassen sich Wafer reinigen, ätzen und trocknen. Wafer spielen in der Solarzellen- und Chipproduktion eine wichtige Rolle. 2018 betrug der Umsatz der Schwarzwälder 122 Millionen Euro. In Gütenbach arbeiten mehr als 350 Menschen für das Unternehmen. Auch in Freiburg ist Rena mit einem Standort vertreten.
Noch mehr Informationen zur Rena finden Sie unter http://mehr.bz/rena