Was bringt das Textilbündniss?

Biobaumwolle ja, höherer Lohn nein

Hannes Koch

Von Hannes Koch

Fr, 24. August 2018 um 18:54 Uhr

Wirtschaft

Mehr Geld, weniger Unfälle, weniger Gift: Bessere Bedingungen in der globalen Produktion will das Bündnis für nachhaltige Textilien erreichen. Klappt das? Eine Analyse am Beispiel von Rewe, Aldi und S.Oliver.

Was die Menschen den Tieren antun, wissen australische Merinoschafe. Manche Züchter schneiden ihnen die Haut um den Schwanz ab – ohne Betäubung. Das soll einen Befall mit Fliegenmaden verhindern. Proteste von Tierschützern und Boykottaufrufe gab es immer wieder. Nun will der Handelskonzern Rewe in diesem Jahr eine Leitlinie veröffentlichen, damit seine Wollelieferanten auf die "Mulesing" genannte Methode verzichten. So steht es in der Selbstverpflichtung, die das Unternehmen kürzlich beim Textilbündnis eingereicht hat.

Diese Organisation, ins Leben gerufen von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU), soll die Produktionsbedingungen in der weltweiten Textilindustrie verbessern. Beispielsweise geht es darum, dass die Hersteller auf giftige Chemikalien verzichten, die Fabriken gegen Brände sichern und den Beschäftigten bessere Löhne zahlen. In diesem ...

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