Globalisierungskritiker im Interview

"Den Preiskampf nicht verschärfen "

Alexander Preker

Von Alexander Preker

Fr, 28. Februar 2014

Wirtschaft

BZ-INTERVIEW mit Harald Klimenta von Attac, der das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen EU und USA kritisiert.

FREIBURG. Für Harald Klimenta sind freier Handel und Freihandel zwei Paar Schuhe. Der Globalisierungskritiker lehnt das geplante Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA als undemokratisch und neoliberal ab. Alexander Preker sprach mit ihm am Rande eines Vortrags in Freiburg.

BZ: Warum wehren Sie sich gegen das geplante Abkommen?
Klimenta: Weil es den demokratisch gewählten Politikern Gestaltungsmöglichkeiten nimmt. Durch eine Freihandelszone wird der Standortwettbewerb weiter verschärft, da es in den Ländern unterschiedliche Lohnniveaus und soziale Standards gibt. Beim Abkommen geht es für die Firmen nur darum, noch billiger und noch konkurrenzfähiger zu werden. Damit geraten alle Errungenschaften der letzten 150 Jahre, ob aus der Arbeitnehmer- oder Umweltschutzbewegung, noch mehr unter Druck. Und das Lohnniveau ist bereits während der vergangenen 20 Jahre nicht mehr gestiegen – weil der Standortwettbewerb immer mehr Arbeitnehmer auf ...

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