Der lange Weg nach Rio

Petra Völzing

Von Petra Völzing

Sa, 10. März 2012

Wirtschaft

In Freiburg debattieren 65 Umweltpreisträger – mit Blick auf den nächsten Erdgipfel im Sommer.

FREIBURG. Die Welt blickt wieder nach Rio de Janeiro. 20 Jahre nach dem ersten sogenannten Erdgipfel laden die Vereinten Nationen im Sommer zu einer Nachfolgekonferenz unter dem Titel Rio+20. Auf der Agenda stehen die großen Probleme: Armut, Hunger, Klimawandel. Mit Blick auf Rio+20 sind in Freiburg zum ersten Mal während eines Konvents 65 Umweltpreisträger aus aller Welt zusammengekommen.

Zwei Jahrzehnte nach der ersten Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung in Rio findet im Juni als Nachfolgeveranstaltung unter dem Titel Rio+20 die Konferenz zur nachhaltigen Entwicklung statt. Die Weltgemeinschaft will eine Balance suchen zwischen mitunter widersprüchlichen Zielen – zum Beispiel der Lösung drängender Umweltprobleme einerseits und Entwicklungspolitik betreiben andererseits. Armutsbekämpfung, die Ernährungskrise, ein gerechter Zugang für alle zu Energie und Ressourcen können in dem Prozess nicht ausgeklammert ...

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