Energie

Mit alten Kraftwerken lässt sich kein Geld mehr verdienen

Bernward Janzing

Von Bernward Janzing

Mi, 07. August 2013 um 07:26 Uhr

Wirtschaft

Umweltschützer haben Energieunternehmen vor Fehlinvestitionen bewahrt: In Brunsbüttel, Mainz und Lubmin zum Beispiel hatten Bürgerproteste zumindest einen Anteil daran, dass geplante Kohlekraftwerke nicht gebaut wurden.

An anderen Standorten, so darf man vermuten, wären Energieunternehmen heute froh, Umweltverbände hätten auch ihre Neubauten frühzeitig gestoppt. Denn die Projekte, die derzeit hochgezogen werden, stehen vor einer unsicheren Zukunft. So rechnete der Stadtwerkeverbund Trianel kürzlich vor, sein neu errichtetes Steinkohlekraftwerk im westfälischen Lünen werde im Jahr 2014 rund 100 Millionen Euro Verlust erwirtschaften. Wenn Eon in Datteln oder die EnBW in Karlsruhe ihre Neubauten noch zu Ende bringen wollen, dann nur, weil sie schon viel Geld verbaut haben.

Der Grund für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Kohlekraftwerke ist der häufig fehlende Strombedarf. Denn der Boom der Erneuerbaren hat zuerst die Gaskraftwerke weitgehend aus dem Markt gedrängt, als Nächstes muss jetzt die Kohle weichen. Unterdessen wird der Ausstieg aus ...

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