Neue Ladesäule und E-Auto in Breisach

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 10. Juni 2021

Breisach

Am Kupfertorplatz steht ein weiteres Elektro-Carsharing-Auto zur Verfügung / Strom für zwei.

. Auf dem Kupfertorplatz in Breisach wurden eine Strom-Ladesäule und ein neuer Car-Sharing-Standort eingeweiht. Die Ladesäule bietet einen Ladepunkt für ein Car-Sharing-Elektrofahrzeug und einen weiteren, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Elektromobilität wird laut Pressemitteilung in Deutschland immer beliebter – die Reichweite der Fahrzeuge steigt, die E-Autos werden staatlich gefördert und, sofern der Strom aus regenerativen Quellen kommt, fährt man klimafreundlich. Ein weiterer Punkt, der aus Sicht der Stadtverwaltung für die steigenden Zahlen der Batterie-Fahrzeuge spricht, ist die zunehmende Dichte an Ladeinfrastruktur im innerstädtischen Raum.

Um das Thema der Elektromobilität auch in Breisach weiter voranzutreiben, wurde zunächst der Bedarf an Ladeinfrastruktur und E-Fahrzeugen mittels einer Standortanalyse untersucht. Den Rahmen hierfür bietet ein Elektromobilitätskonzept, das im Februar 2021 von der Stadt Breisach veröffentlicht worden ist (die BZ berichtete). "Die Errichtung einer Ladesäule am Kupfertorplatz ist der erste Schritt bei der Umsetzung des Gesamtkonzeptes", heißt es in der Mitteilung weiter.

Die Nähe zu Wohnsiedlungen biete sowohl für das Car-Sharing, als auch für Bürger ohne private Lademöglichkeiten erhebliche Vorteile. Die Ladesäule auf dem Kupfertorplatz sei daher mit einem Ladepunkt, der für das Fahrzeug des Car-Sharing-Vereins reserviert ist, und einem für die Öffentlichkeit ausgestattet.

Der Car-Sharing-Standort an der Leopoldschanze wurde dafür aufgelöst und zur Kupfertorstraße verlegt. Gerd Müller, Vorsitzender von Car-Sharing Breisach-Ihringen, möchte die Fahrzeugflotte des Vereins auf elektrische Fahrzeuge umstellen: "Das Fahren mit einem E-Auto ist äußerst angenehm, leise und annähernd klimaneutral." Die Stadtverwaltung Breisach möchte nachhaltige Mobilitätsformen weiter forcieren. Bürgermeister Oliver Rein betont in der Mitteilung: "Wir sehen Elektromobilität und Car-Sharing als entscheidende Bausteine auf dem Weg in Richtung einer Verkehrswende. Diese wollen wir aktiv unterstützen. Aber auch weitere alternative Antriebssysteme, wie Wasserstoff, sollen gezielt gefördert werden." Nach und nach soll ein "zukunftsfähiges Gesamtkonzept für die Mobilität" mit Vermeidungs-, Sharing- und alternativen Mobilitätsangeboten Kohlendioxid reduzieren, sagte der Erste Beigeordnete Carsten Müller.