Eine Stadt zwischen Mittelalter und Neuzeit

Susanne Ehmann

Von Susanne Ehmann

Fr, 08. September 2017

Neuenburg

BZ-SERIE GRENZGÄNGE: Ihre bewegte Vergangenheit beeinflusst die Zähringerstadt Neuenburg am Rhein bis zum heutigen Tag.

NEUENBURG AM RHEIN. Grenzen haben dem allgemeinen Verständnis nach eher etwas Trennendes. Doch man kann es auch positiv wenden: Grenzen verbinden. Menschen können sie überschreiten oder von dort auf die Landschaft auf der anderen Seite schauen – und vielleicht eine schöne Aussicht genießen. Die Badische Zeitung beschreibt in einer Serie Grenzverläufe von Markgräfler Gemeinden – anhand ausgewählter Orte an diesen Grenzen. Über sie sollen kleine Geschichten erzählt werden. Vielleicht regt dies ja zu Grenzgängen an. Im Folgenden: Neuenburg am Rhein.

1 – Rheinbrücke
Stoßstange an Stoßstange rollen die Autos über die Rheinbrücke, Fahrradfahrer fahren darüber, Fußgänger queren den ruhigen, grün-schimmernden Strom unter ihnen – ein selbstverständliches Pendeln zwischen Deutschland und Frankreich, zwischen Neuenburg und Chalampé. Doch so selbstverständlich wie es heute ist, war es früher nicht. Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es neben der Eisenbahnbrücke eine Schiffbrücke bei Neuenburg zur Verbindung der badischen Seite mit dem benachbarten Elsass. Diese Schiffbrücke war eine schwimmende Brücke, bestehend aus mehreren Pontons, Schwimmkörpern. Näherte sich ihr ein Schiff auf dem Rhein, konnte die Schiffbrücke geöffnet werden, so dass der reguläre Schiffverkehr auf dem Rhein durch die Schiffbrücke nicht behindert wurde. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Nach dem Krieg wurden als Ersatz eine Fährverbindung eingerichtet und eine Zoll-Baracke gebaut.

Als der ...

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