Hürden für Importe

Neuer Handelsstreit mit Peking dreht sich um die Nudel

Andreas Landwehr

Von Andreas Landwehr (dpa)

Di, 09. Mai 2017 um 00:00 Uhr

Wirtschaft

China präsentiert sich als Vorreiter des freien Warenverkehrs – mitunter zu Unrecht. Nun gibt es Zoff mit der EU wegen mehr Bürokratie. China errichtet neue Hürden für Nahrungsmittelimporte.

Jede Nudel, jeder Keks und jedes Bonbon muss ab Oktober ein eigenes amtliches Unbedenklichkeitszertifikat für China vorweisen. Eine Bedingung, die praktisch nicht zu erfüllen ist. Denn die Behörden in Deutschland oder anderen Ländern müssten bescheinigen, dass die Waren "die Anforderungen chinesischer Gesetze und gesetzlicher Vorschriften sowie Standards erfüllt", wie die chinesische Qualitätsaufsicht (AQSIQ) vorgibt. Solche behördlichen Einrichtungen gibt es in den Herkunftsländern aber nicht – sie müssten eigens ...

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