Bestattungsmarkt im Südwesten

Neues Krematorium für 3,5 Millionen Euro bei Eschbach sorgt für Konkurrenz

Sebastian Wolfrum und Fabian Vögtle

Von Sebastian Wolfrum & Fabian Vögtle

Mi, 31. Januar 2018 um 20:06 Uhr

Freiburg

BZ Plus Im Süden Freiburgs baut eine Firma für 3,5 Millionen Euro ein neues Krematorium. Sie ist überzeugt, dass der Markt der Einäscherungen groß genug ist. Doch was sagen die bestehenden Krematorien zu der neuen Konkurrenz? Und wirkt sich das auf die Preise aus?

Am 10. Dezember 1878 geschah etwas vollkommen Neues im deutschen Bestattungswesen. An dem Tag wurde im thüringischen Gotha die erste Leiche in einem Krematorium verbrannt. Für viele Zeitgenossen bedeuteten Bau und Inbetriebnahme des Gothaer Krematoriums "einen Affront gegen die Pietät, einen Sieg materialistischer Gesinnung über christliche Bestattungskultur", schreibt Norbert Fischer in seiner Dissertation zur Sozialgeschichte der Friedhöfe. Was vor 140 Jahren einer Revolution gleichkam, ist heute Normalität. Die Zahlen der Einäscherungen steigen beständig, in vielen Regionen Deutschlands ist die Beisetzung in der Urne die meistgewählte Bestattungsform.

"Bei uns machen sie etwa 70 Prozent aus", sagt Mario Müller vom Bestattungsinstitut Müller, einem der größten Bestatter in Freiburg. Und wegen dieser ...

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